*lamonee

Ganz neu in der Welt der Haushaltsbudgets? Dann findest Du hier eine allgemeine Einleitung!

Mit wie vielen Budgetposten willst Du arbeiten?

Dabei ist Dein Haushaltsbudget genau so einzigartig wie Du. Bist Du eher der Kontrollfreak und fühlst Dich erst sicher, wenn Du für jeden Laden, in dem Du einkaufst, einen eigenen Budgetposten anlegst? Oder siehst Du die Sache eher gelassen und lebst mit einem einzigen Budgetposten für all Deine Monatseinkäufe?

Finde die ideale Balance zwischen Nutzen und Aufwand für Dich!

Es bringt Dir nichts, wenn Du für jeden möglichen Ausgabetypen einen eigenen Budgetposten reservierst, dann aber total den Überblick verlierst und frustriert die Flinte ins Korn wirfst.
Gleichzeitig kannst Du die ganze Chose auch komplett vergessen, wenn Du nur einen Budgetposten mit dem Namen „Ausgaben“ anlegst und pflegst.

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen. Du musst sie nur für Dich finden!

Probiere aus und pass‘ Dich an!

Mein Tipp: fang einfach mit einem Grundstock an Budgetposten an (eine gute Basis findest Du weiter unten). Sollte Dir jetzt schon etwas fehlen, so fackele nicht lange und lege einen neuen Budgetposten an. Probiere Dich in den kommenden zwei bis drei Monaten aus.

Du wirst sehen: Deine Budgetstruktur wird sich ganz natürlich formen.

Vorschlag für eine Budgetstruktur

Was jetzt folgt, ist ein sehr allgemein gehaltener Vorschlag für eine erste Budgetstruktur, wie ihn Dir *lamonee vorstellt. Er wird sicherlich nicht zu 100% passen. Übernimm lediglich die Posten, die für Dich relevant sind und füge jene Posten hinzu, die Dir noch fehlen:
 
Monatliche Fixkosten

Halte hier alle Verträge & Vereinbarungen fest, für Du einmal im Monat zur Kasse gebeten wirst. Du solltest für jeden einzelnen Vertrag einen separaten Budgetposten anlegen. Nur so kannst Du transparent nachhalten, wer oder was Dir monatlich das Geld aus den Taschen zieht. Monatliche Fixkosten kann man in *lamonee ganz wunderbar mit einem *charm abbilden.

  • Miete
  • Strom
  • Mobiltelefon
  • Internet / Festnetz
  • Monatsticket für die Bahn
  • Leasing-Verträge
  • Kontoführungsgebühren
  • Dein Fitness-Studio
  • Netflix & Co.
  • Verträge für Deine private Altersvorsorge
  • Kredite
  • Schulden, die Du monatlich abbezahlst
 
Andere Fixkosten

Es gibt natürlich auch Verträge und Leistungen, für die Du in anderen Zahlungsabständen blechen musst, beispielsweise nur alle drei, sechs oder zwölf Monate. Es wäre sicherlich sinnvoll, das Geld zur Seite gelegt zu haben, wenn eine solche Zahlung fällig wird. Lege auch deshalb hier für jede Vereinbarung je einen Budgetposten. Die *charms von *lamonee können Dir dabei helfen, den richtigen Monatsbetrag auszurechnen, den Du dann regelmäßig zurücklegen solltest.

  • Kfz-Versicherung
  • Kfz-Steuer
  • Rundfunkbeitrag (früher GEZ)
  • Haftpflichtversicherung
  • Hausratversicherung

 

Alltagsausgaben
Neben Deinen Fixkosten wird ein großer Teil deiner Monatsausgaben für Deinen Alltag anfallen. Du musst Essen, brauchst Drogerie-Artikel, Klamotten und willst ja auch ein bisschen Spaß haben. Für all diese Dinge solltest Du Budgetposten vorsehen. Wie sehr Du ins Detail gehen willst, musst Du allerdings selbst entscheiden. Ich kenne Leute, die unter „Einkäufe“ so ziemlich alles verbuchen, was Sie für den Alltag ausgeben. Andere haben separate Budgetposten für Lebensmittel, Kosmetik und Restausrantbesuche. Versuche, die Mischung aus Budgetposten zu finden, die zu Dir passt. Das wird wahrscheinlich nicht auf Anhieb funktionieren. Aber das ist voll okay.

  • Einkäufe
  • Benzin / ÖPNV
  • Restaurants
  • Klamotten
  • Spaßausgaben (ja, Du wirst diesen Posten brauchen)
  • Bargeld-Abbuchungen

 

Polster
Bis jetzt hast Du Deine Fixkosten und Deine Alltagsausgaben festgehalten. Aber was ist mit all den (un-)vorhersehbaren Dingen, die teilweise richtig ins Geld gehen? Für diese legst Du idealerweise ein ein kleines Polster an. Auch hier helfen die *charms Dir dabei, den richtigen Betrag für Dich zu budgetieren. Wie viele Pölsterchen Du für Dich anlegst, musst Du selbst entscheiden. Reicht eventuell ein einziger Posten? Oder splittest Du die Themen grob auf, damit Du ein besseres Gefühl sie für bekommst?

  • Haushalt / Reparaturen
  • Autoreparaturen / TÜV
  • Energiekosten-Nachzahlungen
  • (Zahn-)Arztkosten
  • (Weihnachts-)Geschenke
  • Der allerletzte Notgroschen

 

Sparziele
Nach den ganzen potenziellen Katastrophen nun zum schönsten Teil Deiner Budgetplanung. Sicherlich hast Du kleinere und größere Wünsche, für die Du sparen möchtest. Mit *lamonee und seinen *charms passiert das Monat für Monat automatisch.

  • (Wochenend-)Trips
  • Der große Sommerurlaub
  • Der große Winterurlaub
  • Geschenke, die Du Dir selbst gönnst (Auto, Playstation, Fernseher, Plattenspieler, etc., etc.)

Fazit

Ja, es kann etwas anstrenend sein, den ersten Entwurf Deines Monatsbudgets zu entwickeln. Aber mit den Vorschlägen auf dieser Seite und einem kräftigen Schuss „Einfach ausprobieren“-Mentalität hast Du diese Hürde in einer guten Viertelstunde überwunden. Und dann kannst Du Dich zurücklehnen, mit dem guten Gefühl, dass Du für alle Eventualitäten vorgesorgt hast und Dich Stück für Stück Deinen Sparzielen näherst.

Und das entspannt ungemein. Versprochen!